10 000 Seitenbesuche, Danke schön!

Das spielleiten-Blog hat vor wenigen Wochen 10 000 Seitenbesuche erreicht. Das ist großartig und für mich ein kleiner Meilenstein. Daher möchte ich an dieser Stelle eine kleine Zäsur machen und über die (bisherige) Entwicklung des Blogs sinnieren.

Warum gibt es das spielleiten-Blog überhaupt? Das Internet ist vollgestopft mit Blogs, welche sich mit Rollenspiel beschäftigen, warum also noch eines? Ich vermisse bisher in der Blog-Landschaft ein Blog, dass folgende Kriterien erfüllt:

  • Es ist deutschsprachig
  • Es beschäftigt sich zum größten Teil mit praktischen Spielleitertipps. Also keine Spielrundenberichte, Rezensionen, Messeberichte, abgehobene philosophische Spieldiskussionen oder Zeug, was den Autor gerade so interessiert. Ich habe nichts gegen diese Themen, aber ein auf Spielleitertipps fokussiertes Blog vermisse ich einfach im deutschsprachigen Raum.
  • Es bloggt regelmäßig.

Vorbilder für dieses Blog sind für mich die beiden Blogs campaign-mastery.com und roleplayingtips.com. Bevor ich das spielleiten-Blog gründete, habe ich eine mehrstündige Suche durch die deutsche Rollenspiel-Blogger-Szene unternommen, um zu schauen, ob es ein Blog gibt, welches die obigen Bedingungen erfüllt. Ich wurde nicht fündig. Es gibt zwar Blogs, welche sich mit Spielleitertipps beschäftigen, aber entweder nur als eines unter vielen Themen oder diese Blogs sind inzwischen eingeschlafen (bzw. bloggen in so großen Abständen, dass es von eingeschlafen nicht unterscheidbar ist).

Warum gab es noch kein spielleiten-Blog?

Einschlafen und andere Themen scheinen die großen Feinde eines Blogs zu sein, welches sich mit Spielleitertipps beschäftigen möchte. Das spielleiten-Blog existiert seit Ende März und inzwischen kann ich die Probleme besser nachvollziehen.

Aller Anfang ist leicht…

Es ist super-leicht mit dem bloggen anzufangen. Es gibt gute und kostenfreie Anbieter von Bloglösungen, versehen mit einem Arsenal von Instrumenten, die das bloggen einfach machen sollen. Es gibt Tutorials und Videotutorials, wie man sein Blog startet und in der Szene vernetzt.

Dazu ist die Motivation beim Start eines Blogs sehr hoch. Man hat eine Vision vor Augen, einen Sack voll Themen und brennt diese loszuwerden. Schnell werden innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen 5 bis 10 Artikel rausgekloppt und es erscheinen vielleicht ein paar Kommentare, welche natürlich erst einmal alle positiv ausfallen. Kurzum: Ein Blog starten ist kinderleicht und macht Laune.

… was kommt danach?

Der leichte Anfang ist jedoch die größte Gefahr für das regelmäßige bloggen. Es existieren viele Blogs, die ungefähr so aussehen:

  • 1.-4. Woche: Zwei oder sogar drei Einträge pro Woche.
  • 5.-8. Woche: Ein Eintrag pro Woche, ab und zu mit der Floskel: „Was gibt es neues bei [Name des Blogs]?“ ein.
  • 9.-12. Woche: Ein Eintrag pro zwei Wochen oder seltener. Oft eingeleitet mit: „Ich hatte viel zu tun, aber jetzt schreib ich wieder was und hoffe in nächster Zeit wieder öfters zum bloggen zu kommen.“ Danach: Exponentieller Abfall der Einträge, bis schließlich nichts mehr passiert.

Dies ist ein ganz allgemeines Problem bei Bloggern, das beschränkt sich nicht auf Spielleitertipps oder die Rollenspielszene, sondern zieht sich durch alle Themenbereiche. Der Grund wurde schon genannt: Der Anfang ist leicht. Schnell hat man sein Anfangs-Pulver verschossen, steht plötzlich ohne Themen da und beschäftigt sich weniger mit dem eigenen Blog. Ich glaube ein kritischer Punkt ist erreicht, wenn der Autor anfängt sich zu entschuldigen, dass er so lange pausiert hat. Ab diesem Zeitpunkt wird das Schreiben für das Blog als Aufgabe empfunden, welche zu bewältigen ist und versäumt wurde. Ab hier ist die Talfahrt schwer aufzuhalten – nicht unmöglich, aber schwer.

Die Thematik

Damit lässt sich ein großer Teil der gescheiterten Blogs erklären, aber wieso gab es kein spielleiten-Blog? Es gibt schließlich viele Blogs, welche nicht eingeschlafen sind. Warum ist darunter keines, welches sich ausschließlich mit Spielleitertipps beschäftigt?

Ich denke es liegt am Thema. Bei Spielleitertipps herrscht ein rauerer Wind, als bei Themen wie Messeberichten, Rezensionen und Spielberichten. Dies hat auch seinen Grund: Jeder ist Experte – zumindest für seine Runde. (Das ist ganz ähnlich wie Schulpolitik, da weiß auch jeder Bescheid.) Man kann viele Tipps mit dem einfachen Satz „In meiner Gruppe ist das aber ganz anders!“ oder „Das brauche ich in meiner Runde nicht.“ in der Luft zerreißen und das wird auch oft gemacht – schließlich, sind wir hier im Internet. Dies ist sicherlich ein Grund einen Spielbericht oder Ähnliches einzustreuen, um sich als Blogautor in sicherere Gefilde zurückzuziehen.

Oder irre ich mich nur und es gibt da draußen ein nicht-eingeschlafenes, deutschsprachiges Blog, welches als Fokus Spielleitertipps hat? Falls jemand eines kennt, nur her damit!

Dies also zur Entstehung des spielleiten-Blogs.

Entwicklung des spielleiten-Blogs

Ich möchte hier noch kurz umreißen, wie sich das spielleiten-Blog bisher entwickelte und werde dafür mit ein paar Zahlen um mich werfen.

Jan fragte mal nach Besucherzahlen, daher ein kurzes Wort dazu: Einen großen Einfluss auf die Besucherzahlen hatte die Anmeldung im Blutschwerter-Forum. Während vorher pro Woche etwa 300 Seitenbesuche stattfanden, gab es seit der Anmeldung im Blutschwerter-Forum im Schnitt etwa 50 Besuche mehr. Ähnliches nur kleiner lässt sich auch über das Tanelorn-Forum und das RSP-Blogs-Forum berichten, sowie über jede Aufnahme in eine Blogroll eines anderen Blogs. Bisherig erreichte Meilensteine sind:

  • 200 Seitenbesuche in einer Woche (15.KW)
  • weit über 500 Seitenbesuche in einer Woche (31.KW)
  • 15 Abonennten (39.KW)

Nicht wirklich Meilensteine aber erwähnenswert, weil ich es witzig finde: Am 12. September schaffte es meine Übersetzung von „Turning Coals into Diamonds“ der 81. deutschsprachige Post oft he Day auf wordpress zu werden. Wie ein Post mit 45 Besuchen auf dieser Liste landet ist mir nicht ganz klar (die Formel dazu ist nur „special“ aber nicht einsehbar). Ein paar Tage später landete jedoch der Startschuss zum Handout-Sonntag auf 73. Stelle. Danach habe ich nicht mehr nachgeschaut und eventuell weitere dieser zweifelhaften Rekorde versäumt…

Das Blog startete am 20. März und ich habe mit bisherigen 49 Artikeln (dies ist der Fünfzigste) meine Zielsetzung jede Kalenderwoche wenigstens etwas Kleines für das Blog zu schreiben erfüllt. In diesen 49 Artikeln hat sich das spielleiten-Blog ein bisschen verändert: Es wurde ein Download-Bereich eingerichtet, welcher gut angenommen wird. Daneben gibt es einen Umfrage-Bereich, in welchem ich unregelmäßig Feedback sammle. Edalon und das spielleiten-Blog starteten das Projekt Handout-Sonntag, um euch ein paar gute Ideen für Handouts zu präsentieren und die deutschsprachigen Rollenspielblogs enger miteinander zu vernetzen. Weitere Zusammenarbeit mit anderen Blogs ist bereits in Planung und ich würde mich über noch mehr Zusammenarbeit mit anderen freuen. Ich möchte auch auf mrsnikkisix und ihr Deviant-Art-Profil hinweisen. Sie ist eine junge Fotografin und erlaubt mir immer wieder, ihre Bilder für das spielleiten-Blog zu verwenden (ein Bild hat sie sogar extra für das spielleiten-Blog gemacht. Großes Danke an dieser Stelle also, auch wenn sie kein Deutsch versteht). Das heutige Bild Antharyus für mich gemalt, eine sehr beeindruckende Leistung für drei Stunden, wie ich finde!

Das spielleiten-Blog ist – um mal eine Fußball-Interview-Floskel zu benutzen – immer noch in der Findungsphase. Es hat zwar den gemein einfachen Anfang überstanden (siehe auch hier), aber befindet sich weiterhin im Wandel. Dies betrifft beispielsweise die  Schwerpunkte der Themen, aber auch einen größeren Wunsch nach Zusammenarbeit. Wo die Reise genau hinführt weiß ich noch nicht, aber ich peile schon ein paar neue Meilensteine an:

  • 30 Abonennten
  • 1000 Seitenbesuche in einer Woche
  • Den ersten Gastartikel
  • Und natürlich: 50 000 Seitenbesuche.

Danke für euer bisheriges Interesse!

– Michael

Über spielleiten

Autor von spielleiten.wordpress.com
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16 Antworten zu 10 000 Seitenbesuche, Danke schön!

  1. Pingback: Anonymous

  2. Roger schreibt:

    Danke für deine investierte Zeit! Wir sind der Müdigkeit von Artikel entgangen durch das grosse Team (5 Kern + 3 Gast) und Anlegen eines Plans von Oktober bis Januar. Jeder weiß, was er wann zu liefern hat, das fängt einiges ab.

    Was die Qualität angeht – wie Du an meinen Kommentaren und der gestiegenen Anzahl gesehen hast, gehöre ich durchaus zu den regelmässigen Lesern. Ich würde mir für das nächste Jahr mehr Austausch mit anderen Kommentatoren wünschen ;)

  3. Roger schreibt:

    Ach ja – http://richtig.spielleiten.de/ kennst Du? Beschäftigt sich viel mit Leiten, aber auch anderen Themen

  4. stffen schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch, Michael!

    Es ist cool, Spielleitertipps auch mal auf Deutsch zu lesen. Ich persönlich würde mich über mehr kurze Tipps freuen, die ich zwischendurch lesen kann. Viele der Beiträge sind mir zu lang :-).

    Viel Erfolg weiterhin!

  5. spielleiten schreibt:

    @Roger: Wow. Ein Plan von Oktober bis Januar überspannt einen großen Zeitraum, ich hoffe da bekommt keiner das Gefühl etwas abarbeiten zu müssen ;) Aber klar: Dieser Plan ist wahrscheinlich extrem hilfreich. Ich kann mir vorstellen, dass er auch abfängt, dass am Anfang alle Ideen innerhalbt kürzester Zeit rausgehauen werden (was für Leser auch etwas anstrengend ist) und man dann plötzlich ohne Ideen da steht. Richtig-spielleiten kenne ich natürlich, trifft nicht ganz meinen Geschmack, da Jörg meist sehr persönlich motiviert schreibt und dabei gerne: „Auf die Kacke haut“. Aber ich lese da immer wieder, da ist oft was hilfreiches dabei.

    @stffen: Danke schön. Mit der Länge ist halt so ne Sache, ich mag es auch nicht einen Riesenblogartikel zu lesen, aber ich glaube, da bewege ich mich mit meinen etwa 1200 Wörtern noch im Mittelfeld – die ersten Entwürfe sind meist wesentlich länger… so um die 1800 bis 2000 Wörter. Länger ist sehr einfach, noch kürzer jedoch nicht so sehr, möchte man komplexere Themen behandeln. Ich bin ja schon dazu übergegangen öfters mal einen Artikel aufzuspalten in mehrere Teile, um hier nicht mit 2000+ Wörter um mich schmeißen zu müssen.

  6. Jan schreibt:

    Als Ursache für wenige spielleiten-Blogs sehe ich auch, dass gute Tipps schlicht und ergreifend Substanz haben müssen und damit auch nicht zu eingeschränkt sein dürfen sondern für viele Gruppe funktionieren müssen. Das erfordert eine gewisse Grundqualität und auch viel Aufwand. Zudem kommt man nicht immer auf Ideen, die sich dafür eigenen. Das zumindest trifft es bei mir ganz gut, warum ich nicht stärker in der Kategorie unterwegs bin, auch wenn ich das eigentlich gerne tun würde. Und eine langfristige Planung hat bei uns leider nie funktioniert.

    Grundsätzlich finde ich die Ausrichtung sehr gut und hoffe, dass das langfristig dorthin kommt, wo Du hin willst, auch mit dem entsprechenden Erfolg. Kooperationen finde ich ein prima Sache und biete mich hiermit schon einmal grundsätzlich an. Zeit ist bei mir allerdings immer knapp und man müsste gucken, wie das zu machen ist. Aber ich bin auf jeden Fall bereit über Ideen zu diskutieren und mich ernsthaft darum zu bemühen, dass dann auch umzusetzen.

    Beim Thema Kooperationen möchte ich noch erwähnen, dass ich mir davon grundsätzlich mehr in der deutschen Rollo(blog)szene wünschen würde. Aber irgendwie läuft viel in eingeschworenen Kreisen ab und rsp-blogs.de hat sich auch eher in Richtung Abschottung als in Richtung Öffnung entwickelt in letzter Zeit. ein aktive Gemeinschaft, die sich kreuz und quer vernetzt und unterstützt fände ich cool, sehe sie aber noch nicht so recht und weiß auch nicht, was ich tun kann, damit es so kommt.

  7. Roger schreibt:

    Klar muss man ab und an was abarbeiten, so zB die Rezensionen. Wir haben ein internes Forum mit einem Thread, wo Ideen gesammelt werden und wenn mal jemand nicht weiß, was er/sie schreiben soll, findet das Team dort immer wieder was zur Selbstbedienung. Wir müssen unsere Artikel halt noch lesen, lektorieren und auch setzen, daher muss ein Autor bei uns 2 Tage vor Veröffentlichung spätestens den Artikel vorlegen. Wir gehen ja auch ein gutes Stück Richtung Webmagazin, da schafft eine gewisse interne Planung und semiprofessionelle Aufstellung Sicherheit.

  8. spielleiten schreibt:

    @Jan: Ich stimme zu. Tipps müssen gut überlegt sein und Substanz haben, es ist auch gut, wenn sie für viele Gruppen funktionieren. Als Zusatz: Was ein guter Tipp nicht muss – und auch gar nicht kann – ist für alle Gruppen zu funktionieren. Der Tipp kann auch nur in gewissen Genre, Spielarten (Forum-RPG, Skypen, am Tisch sitzen…) oder Spielstilen funktionieren und trotzdem wertvoll sein, in diesem Fall eben nur nicht für jeden. Ich denke das mit der langfristigen Planung funktioniert umso besser, umso mehr Leute man im Team hat, die Teilzeithelden haben da ja viele Köpfe die sie zusammenstecken können und das ergibt immer mehr als die Summe der Einzelhirne. Das ist auch gut so, denn ich vermute, dass nicht nur die Fähigkeit zum Vorausplanen in größeren Gruppen gesteigert ist, sondern auch der Planungsbedarf. Soweit ich das überblicke seid ihr im herzlichen Rollenspielblog zu zweit, da muss man wahrscheinlich gar nicht so schrecklich viel planen (?)
    Über die Kooperationsbereitschaft freue ich mich natürlich ganz besonders und habe es mir direkt mal notiert. Ich werde mir da mal ein paar Gedanken zu machen :)
    Bezüglich der eingeschworenen Kreise und aktive, kreuz und quer vernetzte Gemeinschaft: Ich denke da kann man nur eines machen und du machst es gerade vor: Kooperationen zeigen, suchen und durchführen. Sicher hier betreibt jeder sein eigenes Blog, aber das bedeutet eben noch lange nicht, dass man die anderen ignorieren sollte. Da reicht es, meiner Meinung nach, auch nicht Links auszutauschen und im gleichen Forum zu posten. Tauscht man statt einem Link einfach mal einen Artikel aus, hilft das beiden wahrscheinlich wesentlich mehr und vernetzt die Blogs wesentlich mehr miteinander. Was ich da sehr vorbildlich empfinde ist der rpg-carnival .

  9. spielleiten schreibt:

    @Roger: Das hört sich sehr professionell an. Vor allem hört es sich auch nach viel Spaß an :)
    Da würde ich ja zu gerne einen Blick drauf werfen, aber bin mit diesem Blog gut ausgelastet und könnte daher nicht wirklich viel Zeit investieren. Vielleicht irgendwann, wenn ich nur noch 50 % der Artikel hier schreibe und die anderen von Gastautoren eingesendet werden ;) Witzig das ihr auch diese 2-Tage-Schranke habt, die setze ich mir nämlich (in den meisten Fälllen) auch. Man sollte einfach nicht einen Text sobald er fertig ist, sofort online stellen, sondern noch mal mit Abstand drüberschauen. Wenn man ein Lektorat hat umso besser!

  10. Roger schreibt:

    Was die Vernetzung betrifft, da wollen wir auch aktiv hin. Die einzige Hürde ist die zur Verfügung stehende Zeit, aber diese Hürde ist kein Showstopper, sondern nur ein Verzögerer. Ich halte auch wenig von den Inselkönigreichen, daher arbeiten wir ja auch bald mit Euch zusammen, vermutlich auch mit dem Zunftblatt und werden auch so Vereine und Communities vorstellen. Dei Szene war in den Neunzigern weit enger verdrahtet (oh glorious nineties…), heute ist das interessanterweise im Zeitalter der Netzwerke und der Information gegenläufig, allen anderen Branchen/Szenen zum Trotz

  11. edalon schreibt:

    Da gratuliere ich zu den 10.000 Besuchern und zu diesem wirklich tollen Blog! Als relativ junges Rollenspiel-Blog hat es sich doch wegen der hohen Qualtität und der regelmäßigen Beiträge zu einem meiner Lieblings-Blogs entwickelt.
    Unsere Gemeinschaftsaktion zum Handout-Sonntag ist ein schöner Ansatz zur Kooperation und Vernetzung und ich hoffe auf baldige Mitmacher.
    Außerdem bin ich auch auf der Suche nach weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Mal sehen, welche Möglichkeiten sich da in Zukunft noch auftun werden.

  12. Jan schreibt:

    Roger: Ja, bei Euch macht das einen ziemlich kompetenten Eindruck. Ich bin tatsächlich neidisch.

    spielleiten: Was Du über Kooperation sagst, kann ich voll unterschrieben. Nur leider habe ich bis zu diesem Artikel außerhalb unseres Blog noch niemanden getroffen, der das ähnlich sieht.

    Wir sind zu dritt. Da ist der Abstimmungsbedarf noch nicht so arg hoch, aber es ist trotzdem noch viel nötig um in eine gemeinsame und professionellere Richtung zu gehen. Wir haben uns kürzlich an die Anduin gewandt, aber so ruhig wie es da ist, weiß ich nicht, ob das Pferd nicht schon fast tot ist. Habt Ihr eine tatsächliche Artikelplanung oder schreibt jeder, wenn er eine Idee hat (und man verteilt es höchstens ein bisschen)?

  13. spielleiten schreibt:

    Wenn das noch ein paar mehr so sehen, dann sollte man vielleicht wirklich mal überlegen einen deutschsprachigen RPG-Blog-Carnival ins Leben zu rufen. Da müsste man vorher mal herumfragen, wie viele denn bei so etwas mitmachen würden.

  14. Roger schreibt:

    Was genau verbirgt sich denn hinter dem englischen Vorbild?

  15. spielleiten schreibt:

    genaueres dazu findet sich hier: http://nevermetpress.com/the-rpg-blog-carnival-archive#.Ts9QSnKC0nI

    Zusammenfassung: Jeden Monat wird von einem Blogger ein „Umzug“ organisiert, er ist der Host. Das bedeutet er denkt sich ein mehr oder weniger abstraktes Thema aus (z.B. „Wasser“ oder „Berater“) und veröffentlicht am Anfang des Monats einen Post auf seinem Blog, in welchem er kurz das Thema umreißt und vielleicht ein paar Anhaltspunkte gibt, warum das Thema für’s Rollenspiel interessant sein könnte. Wenn er dabei gleichzeitig auch noch auf die „Urseite“ aller bisherigen und zukünftigen Umzüge verlinkt, wäre das optimal.

    Bei diesem Umzug macht man dann mit, indem man etwas zu diesem Thema schreibt und deutlich kenntlich macht, dass es zum Umzug gehört. RPG-Carnival benutzt dazu ein Bild zur Wiedererkennung und die Mitmachenden verlinken ihren Post gewöhnlich mit dem Startbeitrag auf der Seite des Hosts.

    Am Ende/Anfang des nächsten Monats macht der Host eine Zusammenfassung. Das kann so wenig sein, wie eine kurze Linkliste zu allen Beiträgen oder so umfangreich sein, wie eine angefangene Diskussion über die Beiträge (wieder versehen mit einer Linkliste). Wieder gilt: Wenn er auf die „Urseite“ und eventuell auf den nächsten Host verlinkt, wäre das optimal.

    Das ganze ist dann hoffentlich sowohl für den Leser als auch die Blogger von Vorteil. Erstere haben eine schöne Sammlung von ganz verschiedenen Artikeln, welche sich alle mit einem Thema beschäftigen und lernt nebenbei noch all die RSP-Blogs kennen die es so gibt. Zweitere profitieren von mehr Bekanntheit, durch Leser-Austausch.

    Minimalanforderungen wären also:
    – Jemand der die Urseite auf seinem Blog platzieren möchte und diese aktuell hält (Aufnehmen von Hosts; nach Hosts fragen, wenn sich keiner findet; fertige Umzüge archivieren; zukünftige und aktuelle Umzüge bewerben).
    – Einen ersten Host, mit einem Thema.
    – Einige Blogger, welche „spontan“ (innerhalb eines Monats) zu praktisch beliebigen Themen etwas rollenspielbezogenes schreiben können. Kurz: Mitmacher.

  16. Pingback: Das Moral-o-meter | Das herzliche Rollenspielblog

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